WKO

Vorbemerkung

Eines der wirksamsten Marketing-Tools bei der Bewerbung der Einkaufsstraßen ist das Marketing Event. Es zieht Kunden an und bindet sie – wenns gut gemacht ist – emotional stärker als jede Printmessage.

Im Rahmen der Arbeit für das Kutschker-Dörf’l veranstalten wir – in Ergänzung zu unseren mehrmals jährlich erscheinenden Printmedium „Dörf‘l Kurier“ – seit 2004 das Festival „Montmartre – Kunst im Park“. Bereits 2007 konnten wir laut offizieller Zählung ca. 60.000 Besucher begrüßen. Im Jahr 2011 erreichten wir die 100.000 Besucher-Grenze.
Bei freiem Eintritt an allen drei Tagen.

Warum ein „Montmartre“-Festival in Wien?

Der Montmartre in Paris gilt als Synonym für Kunst, Kultur und Lebensfreude. Für die internationale Boheme, für laissez faire und savoir vivre ... Wir nutzen erfolgreich den Imagetransfer, um unseren Gästen im Türkenschanzpark dieses Gefühl nahezubringen.
Das Festival versteht sich als Veranstaltung für Wien, für die Wiener und die Besucher der Stadt. Unser Ziel ist es, die Vielfalt der Kunst öffentlich zu machen: Das Festival ist openair.

Der Türkenschanzpark ist eine der größten und schönsten öffentlichen Parkanlagen Wiens. Das dreitägige Festival Montmartre – Kunst im Park findet jährlich in den ersten Septembertagen statt. Der Eintritt ist frei.

Warum ein Kunstfestival als Einkaufsstraßen-Event?

Unser Event ist mehr als ein spektakuläres Instrument zur Kundenbindung der Anwohner des Einzugsbereiches oder um Kunden aus anderen Teilen der Stadt anzulocken.

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein!“ Neben der kaufmännisch korrekten „Gestion mit dem Gegenstand seiner Geschäftstätigkeit“ hat ein Unternehmen ab einer gewissen Größe auch eine soziale Verpflichtung gegenüber der Allgemeinheit.

Wir sehen unser Grätz’l, unsere Einkaufsstraße als Unternehmen, das seine Kunden auch als Ganzheit begreift, als Menschen mit Bedürfnissen, die über den Alltag hinausgehen: Nahrung für die Seele auf der Suche nach dem Schönen, Guten und Wahren.

buntes Fest für alle Generationen:

(2007 auch im Gedenken an Prof. Leon Askin)

Montmartre – Kunst im Park versteht sich als ein junges, ehrgeiziges und engagiertes Projekt. In diesem Sinne verwandelt unser Festival den Türkenschanzpark in ein Kunst- und Kulturfestival für alle Generationen.
Die Besucher sind eingeladen, auch aktiv teilzunehmen.

2007 gab es an diesen drei Tagen

185 Musiker mit ihren Programmen,
15 Schauspieler und Kabarettisten,
85 Stunden Bühnenprogramm,
Lesungen von 7 Literaten,
4 Stunden Foto, Film und Video,
90 bildende Künstler (Keramik, Malerei Plastik)
11 Kunstpädagogen, und last but not least eine
Galerie mit 420 Kinderkunstwerken.

Künstler und Besucher aus vielen Ländern erlebten hier drei Tage lang das verbindende Flair von Lebensfreude und Kunstvergnügen.

Ein besonderes Programmhighlight war 2007 die Enthüllung einer Büste für Leon Askins – den großen österreichischen Schauspieler, Autor und Regisseur anlässlich seines 100 Geburtstages (geb. 1907 in Wien – gestorben 2005 ebenda).

In Kooperation mit der Witwe Askins gab es eine fulminante Zeremonie mit vielen Ehrengästen.

Der Park als Ambiente ...

Der Türkenschanzpark wurde im Stil englischer Landschaftsgärten (Stadtgartendirektoren Gustav Sennholz; Erweiterung 1910 Wenzel Hybler) gestaltet und 1888 durch Kaiser Franz Josef eröffnet. In der Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur wurde hier in den vergangenen Jahrzehnten auch zahlreiche botanische Raritäten aus allen Kontinenten gepflanzt. Im Park befinden sich Denkmäler u. a. von Adalbert Stifter, Emmerich Kálmán, Yunus Emre, Arthur Schnitzler, Auguste Fickert und – seit Montmartre 2007 – auch von Leon Askin. Der Park ist also auch aus seiner Geschichte und seiner schönen Anlage ein „Multikulti“-Ereignis und für ein Festival unserer Qualität wie geschaffen.

Die Veranstalter arbeiten eng mit den Gärtnern und zuständigen Personen des Türkenschanzparks zusammen und weisen darüber hinaus noch ausdrücklich in Form eines Informationsstandes am Festivalgelände auf die schützenswerte Schönheit des Parks hin.

... und als Bühne

Unser Festival spielte sich nicht nur auf den verschiedenen Bühnen ab, sondern ebenso auf den Wiesen und Wegen, wo sich auch immer (schonend für die Parkanlage) Platz fand, seine Kunst dem Publikum nahezubringen. So konnten beispielsweise in einem »Künstlerkolonie« benannten Parkbereich bereits etablierte, aber auch junge, aufstrebende Künstler bei ihrer Arbeit beobachtet werden.

Gaukler, Jongleure, Stelzengeher, usw. verteilten sich auf das gesamte Gelände ... ein buntes Bild, ein Erlebnis von Farben, Bildern, Tönen und Eindrücken.

Auf den Bühnen wurde täglich Programm geboten: Konzerte, Performances, Showeinlagen. Das tägliche Programm wurde mit Filmvorführungen abgeschlossen. Auf einer Groß-Leinwand zeigte das »Montmartre«-Festival-Kino Arbeiten von Studenten der Filmakademie.

Über das Wachsen einer Idee

Erich M. Porsch – Obmann der IG Kutschker-Dörf’l war beruflich und aus persönlicher Leidenschaft seit Jahren der Kunst und der Kultur aufs Engste verbunden.
Die Vision eines Kunstfestes, das in dieser Art und Weise dem kulturellen Leben der Stadt ihrem Empfinden nach fehlte, trugen er also schon Jahre mit sich, bevor er dann 2004 den entscheidenden Schritt wagte. Der Währinger Türkenschanzpark wurde drei Tage lang in das »Montmartre – Kunst im Park« Festivalgelände zu verwandelt.

Bereits im ersten Jahr gelang es, interessante und namhafte Künstler für das Fest zu gewinnen: z.B. Josef Bramer und Lilliane Just, Gert Jonke und Gerhard Ruiss, Hansi Lang, die Hallucination Company, Alexandra Bourne und Velvet Voices, Jean-Jacques Pascal, Maria Hengge, Ursula Ruhs ...

Dieser leise, aber offenbar vehemente Auftakt 2004 hatte unerwartete Wirkung: war es im vergangenem Jahr nicht mehr möglich, jedem Künstler, der mitmachen wollte, Präsentationsraum und -zeit bieten zu können, obwohl die Zahl der Bühnen bereits auf fünf angewachsen war.

Dies verdeutlicht den Bedarf, ja die Notwendigkeit und die Attraktion dieses Festivals Montmartre – Kunst im Park. Mehr auf montmartre.at

Montmartre – Festival